Gesamt: 7 Treffer

Hier ziehts doch!

Di. 16 Okt. 2012

Qualitätskontrolle! Damit unser Haus am Ende auch wirklich Luftdicht ist und die Lüftungsanlage richtig und ohne unangenehme Begleiterscheinungen arbeiten kann, wurde im Rohbau die Blower-Door-B-Messung durchgeführt.

Blower-Door-Messung bedeutet dabei soviel wie; Wir haben eine Tür aus der es künstlich per Ventilator nach draußen zieht und alle anderen kontrollierbaren Öffnungen sind verschlossen. Ziel der Messung ist es zum Einen Fehlstellen in der luftdichten Ebene zu finden, und zum Anderen die Luftwechselrate zu bestimmen. Dafür wird über den Ventilator zum Umgebungsdruck eine Druckdifferenz von 50 Pascal erzeugt und dann gemessen wie oft bei diesem Unterdruck über die Leckagen die Luft des gesamten Gebäudes innerhalb einer Stunde ausgetauscht werden könnte. Ein Wert von 2,5 bedeutet z.B. dass die Luft in dem Gebäude bei der anliegenden Druckdifferenz in einer Stunde 2,5 mal durch Luftundichtigkeiten austauscht wird.

Bei der B-Messung, also wenn viele Bauteile noch „offen“ sind, ist ein Wert von 1,5-2,5 erstrebenswert. Unser Ziel ist es bei der finalen A-Messung einen Wert von < 0,6 (Grenzwert für Passivhäuser) zu erreichen. Tatsächlich erreicht haben wir bei der B-Messung einen Wert von 0,66 (!) erreicht, was uns sehr stolz gemacht hat und schon nach am Ziel ist. Schwieriger war es dann die Leckagen die insgesamt ungefähr die Größe eines DIN A5 Blattes haben zu finden.. Hierfür haben wir eine Straußenfeder an alle kritischen Stellen gehalten, wenn ein „flattern“ der äußeren Federhärchen zu sehen war, deutete dies auf einen Luftzug hin. Und dann hieß es: Sofort Abdichten!

Fenster über Fenster

So. 11 Mr. 2012

Nachdem jetzt auch die Loggia- und das Küchenfenster eingebaut sind, haben wir noch ein paar Impressionen für euch zusammen gestellt. Viel Spaß damit!

Schließt die Löcher!

Sa. 03 Mr. 2012

Wie versprochen wollten wir euch noch in Detail zeigen wie die Fenster eingebaut wurden. Welche Maßnahmen wir zur Vorbereitung der Leibung durchgeführt haben, konntet Ihr ja schon im Beitrag „Wir dürfen auch mal wieder ran..“ lesen.

Nachdem dann alle Fenster vor Ort waren, wurde am Rahmen der Fenster, mit Doppelseitigem Klebeband, eine luftdichte Folie zur Erzeugung einer dauerelastischen Fuge angebracht. Dann wurden die Rahmen in den Fensteröffnungen platziert und wenn möglich in der Leibung angeschraubt. Die kleinen, festverglasten Fenster im Dachgeschoss wurden mit kleinen Hilfsblechen in der Leibung befestigt. Anschließend wurde der Luftraum zwischen der Leibung und dem Rahmen mit Isolierung aufgefüllt. Um die Folie an der Leibung anbringen zu können wurde diese mit einer Grundierung behandelt, anschließend ist die Folie mit einem Kartuschen Kleber lückenlos an der Leibung angeklebt worden.

Fenster, Fenster und endlich noch mehr Fenster..

Mo. 27 Feb. 2012

Wer bei den Bildern der Filmaufnahmen sehr aufmerksam war, wird gemerkt haben, dass im Hintergrund schon erste Fenster montiert wurden. Die haben sich jetzt noch vermehrt – Mittlerweile sind fast alle Fenster vor Ort und teilweise sogar schon eingebaut! Wie unsere Fenster aufgebaut sind, welches Glas verwendet wurde, welche Ug-Werte erreicht werden und wie sie fachgerecht eingebaut werden berichten wir bei Gelegenheit noch. Heute wollen wir einfach nur die ersten Bild-Eindrücke mit euch teilen.

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Wir dürfen auch mal wieder ran..

Fr. 13 Jan. 2012

Da es das Ziel ist, Ende Januar die Fenster einbauen zu lassen, haben wir „zwischen den Jahren“ die Fensteröffnungen entsprechend vorbereitet (und ihr glaubt nicht wie viele das waren!). Alle Fenster sollen bündig mit der Innenseite der Wärmedämmung eingebaut werden. Das heißt sie rutschen bis auf die vordere Kante der jetzigen Öffnung nach vorne. Damit die Glasflächen aber nicht kleiner und die historische Ansicht erhalten werden kann, mussten wir an allen Fenstern den außenliegenden Leibungsvorsprung entfernen. Das heißt erst flexen und dann stemmen.. Im Anschluss daran, haben wir die Oberflächen noch mit einem Haftputz vorbehandelt, damit die Fenster beim Einbau luftdicht angeschlossen werden können.

Bei einigen Fenstern ist im Zuge der „groben“ Vorbereitung etwas mehr Wandfläche weggebrochen. Hier haben wir dann die entstandenen Hohlräume mit Beton aufgefüllt. Darin sind wir mittlerweile richtige Profis..

Gesamt: 7 Treffer
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